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RITTER CONRAD
VON
ULENHUSEN

Inhaltsverzeichnis

- Evangelischer Frauenkreis
- Evangelischer Kirchenvorstand
- Freiwillige Feuerwehr e.V.
- Kultur- und Sportgemeinschaft e.V.
- Ortsbeirat
- Parteien

Evangelischer Frauenkreis

Am 3. November 1978 wurde der evangelische Frauenkreis gegründet. Zu ihrer Vorsitzenden wählten die 35 Gründerfrauen Lore Lommel.
Eine Hauptaufgabe sieht der Frauenkreis in der jährlichen Ausrichtung eines Altennach-mittages. Desweiteren sollen freundschaftliche Kontakte zu Vereinen und anderen Kreisen gepflegt werden.

Im Dezember 1988 feierte man das 10jährige Bestehen. Die Festlichkeiten zu diesem Anlass begannen mit einem gemeinsamen Abendmahlgottesdienst,den Pfarrer Hermann Siebel ge-staltete. Danach traf man sich mit vielen Mitbürgern in der Gastwirtschaft Moos zu einer gemeinsamen Kaffeetafel.

Im Pressebericht des Weilburger Tageblattes vom 19.12.1988 wurde berichtet, dass sich der Frauenkreis im Winterhalbjahr alle 14 Tage in der Gaststätte Moos trifft, wobei ein gut ausgewähltes Programm zur abwechslungsreichen Gestaltung beiträgt. Nicht nur geistliche Themen, sondern auch Vorträge und Referate in Verbindung mit der Kreisvolkshochschule erfreuen sich dabei großer Beliebtheit.


Evangelischer Kirchenvorstand

Für den Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Weilmünser II vertreten folgende Personen den Ort Aulenhausen: (Bild von links nach rechts)
1. Werner Stroh
2. Clarissa Walter
3. Hartmut Moos

Ä n d e r u n g ab 2010 >>>> Anja Moos ersetzt die Position von
Clarissa Walter. Ihr möchten wir DANKE sagen für die geleistete
ehrenamtliche Arbeit.

Freiwillige Feuerwehr Aulenhausen e.V.

„Einer für alle, alle für einen – Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr“

Anfang des Jahres 1934 tauchte in Aulenhausen der Gedanke auf, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Die Gründungsversammlung fand am 16. Februar 1934 in der ehemaligen Gaststätte „Zur Linde“ statt. Als Gast wurde der damalige Kreisbrandmeister Richard Moser, der als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes des ehemaligen Oberlahnkreises von 1930 bis 1945 fungierte, eingeladen. Dieser erläuterte den Zweck und die Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr und forderte im Anschluss an seinen Vortrag zum Beitritt auf. Ihren Entschluss erklärten daraufhin 21 Männer von Aulenhausen, die von Philipp Heinrich Müller und Wilhelm Jung dazu ermuntert wurden.
Dies waren:
1. Abel, Albert --- 2. Abel, Alfred --- 3. Abel, Karl ---
4. Erbe, Hans Heinrich --- 5. Erbe, Moritz --- 6. Haibach, Adolf ---
7. Hardt, Hermann --- 8. Hauzel, Hermann --- 9. Hauzel, Walter ---
10. Jung, Wilhelm --- 11. Lenz, Adam --- 12. Lommel, Hermann ---
13. Müller, Hermann --- 14. Müller, Oskar --- 15. Müller, Philipp Heinrich ---
16. Müller, Robert --- 17. Müller, Theodor --- 18. Schäfer, Adolf ---
19. Schamp, Karl --- 20. Stroh, Paul --- 21. Walter, Erwin ---

Das Gründungsprotokoll ist bis heute nicht auffindbar. Zum ersten Ortsbrandmeister wurde im Alter von 48 Jahren Wilhelm Jung ernannt.

Die Wehrführer/Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Aulenhausen im Überblick:
1. Wilhelm Jung --- 1934 - 1935
2. Heinrich Philipp Müller --- 1935 - 1938
3. Wilhelm Jung --- 1938 - 1956
4. Emil Stroh --- 1956 - 1971
5. Heinz Müller --- 1971 - 1977
6. Gerhard Abel --- 1977 - 1994
7. Harald Moos --- 1994 - 2003
8. Ralf Jasmund --- 2003 - 2006
9. Robert Schäfer --- 2006 - laufend

Folgende Feuerwehrfeste wurden abgehalten:
40 Jahre -- 7. und 8. August 1976
50 Jahre -- 22. und 23. Juni 1985
60 Jahre -- 2. bis 5. Juni 1995


Kultur- und Sportgemeinschaft Aulenhausen e.V.

Die Gründung der Kultur- und Sportgemeinschaft Aulenhausen in seiner heutigen Form er- folgte am 14. Dezember 1946. Vorausgegangen war ein zu diesem Zeitpunkt nicht mehr intaktes Vereinsleben des 1910 gegründeten „Turnverein Aulenhausen" und der am 10. Dezember 1932 ernannten Sängervereinigung "Glückauf - Harmonie Aulenhausen".
Das Gesangsleben selbst begann in Aulenhausen bereits Mitte des Jahres 1858. Aus Auf- zeichnungen ist zu entnehmen, dass der zu der damaligen Zeit in Aulenhausen eingesetzte Lehrer Schild der Initiator für die Gründung des Gesangvereins „Glück auf“ war. Im Jahre 1885 weihte man zu Pfingsten eine für 219 Mark gekaufte Vereinsfahne ein. Die mit den Jahren doch sehr mitgenommene Fahne wurde am 17. Juni 1898 durch eine für 105 Mark erworbene Vereinsfahne ersetzt.
Ein Höhepunkt in der Geschichte des Vereins war ein am 18. und 19. Juli 1909 abgehaltenes Stiftungsfest, an dem sich für die damalige Zeit sehr stattliche Anzahl von 38 Chören beteiligten.
Im Jahre 1913 traten viele Mitglieder aus dem Gesangverein „Glück auf“ aus und schlossen sich dem 1910 gegründeten “Turnverein Aulenhausen“ an, welcher ebenfalls eine Gesangsabteilung aufstellen wollte. Der Gesangverein „Glück auf“ konnte als Männerchor nicht mehr auftreten und musste seine Tätigkeit als gemischter Chor aufrechterhalten. Der 1. Weltkrieg hatte seine Spuren hinterlassen und unterschiedliche politische Strömungen spalteten den Gesangverein „Glück auf“. Einige Mitglieder traten aus und schlossen sich im Jahre 1927 dem neu gegrün- deten „Deutschen Männergesangverein Harmonie“ an. Keiner von beiden Vereinen jedoch war auf die Dauer lebensfähig und so gelang es dank einsichtiger Mitglieder, dass es am 23. Juli 1933 zur Gründung der Sängervereinigung „Glück auf – Harmonie“ kam.
Während des 2. Weltkrieges ruhte die Vereinstätigkeit in Aulenhausen.
Der im Jahre 1910 gegründete „Turnverein Aulenhausen“ war bis zum Ausbruch des 2. Welt- krieges sehr rege und ebenso erfolgreich tätig. Neben den guten sportlichen Leistungen konnten Turngeräte angeschafft und ein Sportplatz errichtet werden. Nachdem auch diesem Verein die Kriegswirren sehr stark zugesetzt hatten, musste zwangsläufig ein neuer Anfang im Vereins- leben des Dorfes Aulenhausen gemacht werden. So kam es, dass sich am 14. Dezember 1946 Mitglieder beider Vereine zur Neugründung der heutigen „Kultur- und Sportgemeinschaft Aulenhausen“ zusammen fanden.

Folgende Vereinsfeste wurden abgehalten:
1950 - Jubiläumsfest
1960 - 100 Jahre Sängereinigung + 50 Jahre Turnverein
1986 - 75 Jahre KSG Aulenhausen
2010 - 100 KSG Aulenhausen



Ortsbeirat Aulenhausen

Der Ortsbeirat Aulenhausen setzt sich nach den Kommunalwahlen vom März 2006 wie folgt
zusammen:

Otto Erbe - Ortsvorsteher
Edgar Moos - Stellvertreter
Werner Stroh - Schriftführer
Hermann Hauzel
Hartmut Moos

Stand 4/2008
Am Sonntag - 27. März 2011 = Kommunalwahlen = neue Ortsbeiratswahlen.

Parteien

SPD-Ortsbezirk Aulenhausen
Historie: Bereits im Jahre 1919 trat der preußische Staatsangehörige Ph. Adam Müller, Berg-mann, in die SPD ein. Er gehörte dem SPD-Ortsverein Weinbach an und war nachweislich bis 1923 zahlendes Mitglied.
In den 50er Jahren gab es in Aulenhausen einen SPD-Ortsverein. Unterlagen darüber sind nicht mehr vorhanden.

Im Jahre 1970-1971 kam es zur Bildung der Großgemeinde Weilmünster. Die Parteien suchten Mitglieder für die Gemeindevertretung, die zu diesem Zeitpunkt schon aus 31 Mitgliedern bestand.
Im Jahre 1975 erfolgte die Gründungsversammlung. Zu diesem Zeitpunkt gehörten 14 Personen
der SPD an.
Vorsitzende:
1975 - 1975 -- Heinz Müller -
1976 - 1982 -- Harald Hainz -
1983 - heute -- Otto Erbe